Ich bin begeistert …

… und zwar von den Buchcover-Entwürfen für The Greenest Wind – A Summer in Ireland.

Die Tüte grüner Wind-Übersetzungen ins Holländische und Schwedische erschienen, vermittelt durch die Lizenzabteilung des Verlags bzw. von meiner Literaturagentin, in Verlagen.
Diese Übersetzung von Rebecca Heier ins amerikanische Englisch werde ich selbst veröffentlichen. Daher darf ich auch über das Cover entscheiden.

„Warum nimmst du nicht das vom deutschen Buch?“, fragte eine belesene Freundin.
„Na, es gehört dem Verlag. Der hat es in Auftrag gegeben, dafür bezahlt und besitzt das Copyright.“
„Ah …“, sagte sie. „Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.“

Unter Autorinnen und Autoren hingegen sind Buchcover ein großes Thema.
Der Verlag bestimmt ja über das Gesicht des Buches; manchmal darf die Autorin mit entscheiden oder jedenfalls ihre Bedenken einbringen, falls sie welche hat (was meinem Eindruck nach erstaunlich häufig der Fall ist). Letzten Endes muss sie darauf vertrauen, dass die Fachleute im Verlag mit der Idee fürs Buchcover richtig liegen, was vermutlich meist, doch nicht immer der Fall ist.

Spricht ein Cover nicht die richtigen Menschen an, gelangt das Buch nur mit viel Glück in die Hände von Leserinnen und Lesern, denen die Geschichte gefallen würde, die das Buch anderen empfehlen, es verschenken und – ganz wichtig – auf Buchplattformen Rezensionen posten und seien die noch so kurz.

Aber ich schweife ab.

Ich hatte das Glück, für The Greenest Wind meinen Wunsch-Coverdesigner zu gewinnen, den Illustrator Sam Kalda, auf dessen Website man nur klicken sollte, wenn man ein wenig Zeit zum Stöbern mitbringt. Zumindest, wenn man meinen Geschmack teilt :-)

Anders als auf den meisten Ausgaben der Tüte grüner Wind wird es also kein Foto auf dem Cover geben, sondern eine Illustration.

Sam erbat eine Buchinhaltsangabe, wollte wissen, um welche Themen es in der Geschichte geht und ob ich vielleicht selbst eine Idee fürs Cover hätte.

Hatte ich! Und zwar dank Übersetzerin Rebecca Heier, die mal erwähnt hatte, welche Szene sie auf dem Cover „sah“. Nie wäre ich selbst darauf gekommen.

Warum nicht, ist mir ein Rätsel, denn damals kam mir sogleich ein Buch in den Sinn, das ich als Kind immer wieder aus der Stadtbibliothek ausgeliehen habe, vor allem, weil mir das Bild auf dem Buchumschlag so gefiel. Darüber ein andermal mehr.

Jedenfalls beschrieb ich Sam die Szene und war neugierig, was er daraus machen würde.

Er schickte mir zwei gezeichnete Entwürfe. Am liebsten hätte ich beide genommen. Ich entschied mich für einen, und nach einigen kleinen Änderungsvorschlägen (Klippen raus! Wolke rein?) erhielt ich mein Wunschcover, zunächst in Schwarzweiß.

Nun warte ich gespannt auf die farbige und endgültige Version.
Sehr gespannt.

Übrigens … allen, die Katzen lieben und/oder schön gestaltete und illustrierte Bücher, empfehle ich Sam Kaldas Buch Von Männern und ihren Katzen – Die größten Katzenliebhaber der Geschichte, frisch im Insel-Verlag erschienen, übersetzt von Kirsten Riesselmann.

Anton, Ladenhüter der Essener Buchhandlung Alex liest Agatha, posierte geduldig mit dem Katzenbuch.

Auch das englische Original Of Cats and Men. Profiles of History’s Great Cat-Loving Artists, Writers, Thinkers and Statesmen (2017, Ten Speed Press) ist über Nacht in jede deutsche Buchhandlung lieferbar.

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Über Gesine Schulz

Schriftstellerin / Writer
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