New York Cats: Wer war’s?

Ein leichter Gilb hat sich auf ihm ausgebreitet, der Halsbund leiert. Seit Jahren habe ich das T-Shirt nicht getragen, doch trennen mag ich mich von ihm nicht.

Mein T-Shirt NEW YORK CATS =^. .^=

Zu gelungen finde ich das Design.

Außerdem erinnert es mich an meine New Yorker Jahre, in denen ich mit meinen beiden (irischen) Katzen im 25. Stock wohnte, vorübergehend auch mit einem Gentleman-Kater aus Long Island, der von seiner wohlhabenden Familie kurzerhand aussortiert wurde, als die Kinder ins College zogen. Ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls, wenn ich damals aus dem Fenster schaute, sah ich die aus dem Hochhaus-Meer ragenden Spitzen vom Chrysler Building, Citicorp Center und Empire State Building. Die Zwillingstürme des World Trade Center lagen wohl zu weit südlich oder wurden von anderen Gebäuden verdeckt.

Zu gerne wüsste ich, wem die ikonischen Wolkenkratzer (zu nächtlicher Stunde?) ihr möglicherweise wahres Wesen als Empire Cat, World Trade Cats, Citicat Center und Chrysler Cat enthüllt haben ;-)

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New York Cats: Whodunit?

The white has gone slightly yellow, the neckline is stretched out. I have not worn the T-shirt for years, but I still don’t like to part with it.

My T-Shirt NEW YORK CATS =^. .^=

I like the design too much.

It also makes me remember my New York years, when I lived with my two (Irish) cats on the 25th floor, temporarily also with a gentleman cat from Long Island, who was unceremoniously evicted by his wealthy family when the kids moved to college. But that’s another story.

Anyway, when I looked out the window back then, I saw the peaks of the Chrysler Building, Citicorp Center, and Empire State Building rising out of the sea of high-rise buildings. The twin towers of the World Trade Center must have been too far to the south or were hidden by other buildings.

I would love to know to whom the iconic skyscrapers have revealed (at a nightly hour?) their possibly true nature as Empire Cat, World Trade Cats, Citicat Center and Chrysler Cat ;-)

When the Kreuzeskirche in Essen obtained two large stained glass windows by New York Pop Art artist James Rizzi a few years ago, I wondered if the cats could be by him. As Rizzi had died not long before, I asked on Twitter if my T-shirt might be an early design by James Rizzi.

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Rieselnder Klee

Während draußen erste Blätter von Bäumen schweben, hat der Carlsen Verlag ein paar Kleeblätter auf das bisherige Tüte-Buchcover rieseln lassen.

Gesine Schulz: Eine Tüte grüner Wind – Sommerferien in Irland

Habe ich gestern zufällig auf der Verlagsseite entdeckt.

Was mir besonders gut gefällt: Neben vierblättrigem Glücksklee schweben vor allem dreiblättrige Kleeblätter über das Cover.

Das dreiblättrige Kleeblatt ist ein Symbol Irlands und wird dort Shamrock genannt.
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Greenest Wind News :-)

I am highly delighted: in the spring of 2021 Carlsen Verlag will publish a paperback edition of The Greenest Wind in British English!

The (fabulous) translation into American English (by Rebecca Heier) has so far only been available as an ebook. Now follows a … hm … not translation – let’s say conversion from American to British English.

So it may well be that Lucy’s visit to Ireland will soon be taught in English lessons like Eine Tüte grüner Wind is often in German classes.
The fact that there will be some vocabulary aids in the book should also please those adults who read The Greenest Wind to refresh their English.

It has not yet been decided which book cover this new edition will receive. Cover reveal will follow.
Left the „American“ cover by Sam Kalda. Gesine Schulz: The Greenest Wind. Translated by Rebecca Heier. Cover design: Sam Kalda.

Below the paperback in German (24th edition). Gesine Schulz: Eine Tüte grüner Wind – Sommerferien in Irland

I am looking forward to reading this new version.
Instead of Plätzchen in the German book and cookies in the US English translation, Lucy will probably eat biscuits now. And when Martin meets with friends in the village to play Fußball, he will not play soccer anymore, but football. Weiterlesen

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Tüte-Neuigkeit!

Ich bin hocherfreut, um nicht zu sagen highly delighted: Im kommenden Frühjahr wird im Carlsen Verlag The Greenest Wind in britischem Englisch erscheinen! Als Taschenbuch.

Die (fabelhafte) Übersetzung meiner Tüte grüner Wind ins amerikanische Englisch (von Rebecca Heier) gibt es bislang ja ausschließlich als E-Book. Nun folgt also eine … hm … nicht Übersetzung – sagen wir Übertragung vom amerikanischen ins britische Englisch.

Es könnte also sein, dass Lucys Irlandferien demnächst auch im Englischunterricht behandelt werden. Dass es im Buch ein paar Vokabelhilfen geben wird, dürfte aber auch die Erwachsenen freuen, die The Greenest Wind lesen, um ihr Englisch aufzufrischen.

Ich bin sehr gespannt. Statt Plätzchen im deutschen Buch und Cookies in der US-englischen Übersetzung wird Lucy nun vermutlich Biscuits essen. Und wenn Martin sich im Dorf mit Freunden trifft, um Fußball zu spielen, spielt er dann nicht mehr soccer, sondern football. Weiterlesen

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Im Maigret-Rausch

Ich gestehe es lieber gleich: Ich bin kürzlich einem Rausch verfallen.
Dem Maigret-Rausch. Lesenderweise.

Georges Simenon im Kampa Verlag, Zürich

Meine ersten (und vor dieser Attacke letzten) Maigret-Romane las ich vor Jahrzehnten, als ich mich in einer kleinen Stadtbücherei durch das bescheidene Krimi-Regal las. Es enthielt überwiegend Hardcover. Nicht nur die mit dem jeweiligen Rückgabedatum dicht bestempelten Fristzettel vorne im Buch verrieten, dass dies ein äußerst beliebtes Genre war – zumindest bei vielen Leserinnen und Lesern. Bei der deutschsprachigen Literaturkritik damals weniger. Und es gab auch noch Leute, die Krimis generell als „Schund“ abtaten.

Dort lernte ich die Romane von Dorothy Sayers kennen und lieben und las mich durch viele weitere ins Deutsche übersetzte Krimi-Klassiker, zum Beispiel die von Ngaio Marsh, Raymond Chandler, Dashiell Hammett, Josephine Tey, Georges Simenon. Chesterton fällt mir noch ein, und natürlich Arthur Conan Doyle. Viele Bücher stammten aus dem Krähen-Verlag, sofort erkennbar am hellgrünen Leinenrücken mit Silberschrift. Die Simenons waren damals vermutlich die bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Ausgaben.

Zurück zu meinem Rausch: Als die Essener Stadtbibliothek vor einigen Wochen nach der Corona-Schließung in die zweite Öffnungs-Phase trat, und eine jeweils begrenzte Zahl von maskierten Leuten wieder selbst an die Regale durfte, aber höchstens für dreißig Minuten, fiel mir beim hastigen Stöbern eine lange Reihe von schmalen roten Buchrücken ins Auge. Weiterlesen

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Tüte-Buchvorstellung? –-> Tüte-Links!

Für alle, die in der Schule eine Buchvorstellung über Eine Tüte grüner Wind machen wollen (oder ein Referat halten müssen): hier eine hoffentlich hilfreiche Link-Liste. Weiterlesen

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Luise landet im Lexikon

Die Überschrift klingt vielleicht etwas frivol dafür, dass es sich um ein Lexikon handelt, das im renommierten Böhlau Verlag erschienen ist, doch sei’s drum.
Ich stöbere gerne in Lexika – je älter, desto besser –, und habe mich auch deshalb sehr gefreut, dass ich für dieses Lexikon einen Beitrag über die Schriftstellerin Luise Reinhardt schreiben durfte.

Frauen in Sachsen-Anhalt. 2

Frauen in Sachsen-Anhalt 2. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945. Hrsg. von Eva Labouvie. Böhlau Verlag, 2018. 528 Seiten. 97 s/w-Abb. und 20 Farbtafeln. ISBN 978-3-412-51145-6. E-Book 978-3-412-51420-4

Herausgeberin Eva Labouvie, Professorin für Geschichte der Neuzeit und Geschlechterforschung am Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, war auf meinen Blog-Beitrag über Luise Reinhardt (1807-1878) gestoßen.

Unter dem Pseudonym Ernst Fritze war die in Magdeburg geborene Luise Reinhardt eine höchst erfolgreiche Autorin, auch von Kriminalliteratur, und als solche im deutschsprachigen Raum eine Pionierin auf diesem Gebiet.

Zwar schrieb ich noch an meiner in England spielenden Romanreihe, als mich die Anfrage erreichte, doch munter sagte ich Professorin Labouvie zu, den Artikel zu verfassen – nicht ahnend, wie viele durcharbeitete Nächte mir bevorstanden. Weiterlesen

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Afternoon Tea im Café ‚Lady Grey‘ in Cheltenham

Ein Lese- und Appetithappen :-)

Tee bei Lady Grey

„Ladys, sind Sie bereit zu bestellen?“ Die junge Bedienung in schwarzem Kleid, weißer Schürze und passendem Häubchen wäre auch in Downton Abbey nicht fehl am Platze gewesen. Abgesehen, dachte Tessa, von dem Totenkopf-Tattoo, das kurz zu sehen war, als der Kleiderärmel etwas hochrutschte.

„Ja, bitte, wir sind so weit.“ Fiona strahlte. „Bringen Sie uns das volle Programm. Was meint ihr, Mädels?“ Sie wartete die Antworten nicht ab und bestellte Scones mit Clotted Cream und diversen Konfitüren, Crumpets, Lardy Cake und verschiedene Sandwiches. „Dazu Tee für drei und eine Kanne Earl Grey, danke. – Du siehst, Zoe, ich habe deine Abneigung gegen die ‚braune Brühe’ nicht vergessen. Ich weiß noch, wie du Miss Morrow damit schockiert hast, als du neu in der Schule warst und dich geweigert hast, schwarzen Tee zu trinken.“

Vergnügt verfiel Fiona in Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit in Bath und an die College-Jahre in Oxford. Es war bei jedem Treffen ähnlich. Sie tauchte in die Vergangenheit wie in ein Bad, erzählte von Schulerlebnissen, an die sich die anderen kaum erinnerten. Von Minute zu Minute wurde ihr in vielen Ehejahren erworbener tasmanischer Akzent schwächer, und sie wurden alle vier wieder etwas vertrauter miteinander. Vorübergehend, wusste Tessa. Denn außerhalb dieser Treffen gab es sie als Gruppe nicht.
Einzig Gemma und Zoe trafen einander ein, zwei Mal im Jahr, wenn Gemma zu einer Kosmetik-Messe nach Paris flog und Zoe, die viel beschäftigte Finanzberaterin, sich Zeit für ein Treffen nehmen konnte. Weiterlesen

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Autorinnenfreude

Mein Jahr fing gut an: Der Carlsen Verlag überraschte mich Anfang Januar mit der 24. Taschenbuchauflage meiner Tüte grüner Wind.

Eine Tüte grüner Wind – Sommerferien in Irland. Von Gesine Schulz. Carlsen Verlag

Gerechnet hatte ich damit noch nicht (soweit man bei Neuauflagen – ob es eine geben wird und wenn, wann – überhaupt von damit rechnen sprechen kann); die 23. Auflage war erst im November 2019 erschienen.

Mein großer Dank geht unter anderen an die vielen Buchhändlerinnen und Buchhändler, die meine Tüte immer wieder empfehlen. Die meisten kenne ich natürlich nicht. Einer begegnete ich bei Instagram: Jenny, die haidhauserin, arbeitet in München in der Buchhandlung Hugendubel. Einmal schrieb sie: Weiterlesen

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